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Es gibt Werte, die nicht verhandelbar sind und über die nicht durch Mehrheitsbeschluss entschieden werden kann. Dieser Grundsatz stand – sinngemäß – im Mittelpunkt der Rede, die Benedikt XVI. im vergangenen September vor dem Deutschen Bundestag gehalten hat. Die Aussage gründet für den Papst auf dem Naturrecht, also der Fähigkeit aller Menschen – ob gläubig oder nicht – dank ihrer natürlichen Vernunft unverrückbare Werte - wie etwa die Würde des Menschen – zu erkennen. Aber reicht diese Erkenntnis schon aus? Ist die Vernunft immer eindeutig? Oder muss in einem demokratischen Verfahren immer wieder geklärt werden, was vernünftig ist? Außerdem: Geht es in der Demokratie eigentlich um das bessere, vernünftige Argument oder beherrschen Sachzwänge das Gewissen der Abgeordneten und Bürger? Christoph Fleischmann sucht nach Antworten.
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Vor 100 Jahren wurde, sozusagen aus der Not, zum ersten Mal in Mitterfirmiansreut in Niederbayern eine Kirche aus Schnee gebaut. Im vergangenen Winter ist am selben Ort wieder eine Schneekirche entstanden und hat über Wochen einige zehntausend Besucher angelockt. Im frostigen Monat Februar ging des dem Bauwerk noch gut. Im März kam dann das Ende. Joseph Berlinger hat die letzten Tage der schmelzenden Schneekirche beobachtet.
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In zehn Tagen beginnt in Mannheim der diesjährige Katholikentag. "Einen neuen Aufbruch wagen" lautet diesmal das Motto. Der Dialog wird also eine wichtige Rolle spielen – zwischen Kirche, Politik und Gesellschaft, zwischen engagierten Laien und ihren Bischöfen. Was das konkret heißen kann, hat Burkhard Schäfers herauszufinden versucht.
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Tausend Jahre wird er heuer alt, der Bamberger Dom. Das Jubiläum wird natürlich von den Bambergern groß gefeiert wird. Außerdem kommen noch mehr Touristen aus aller Welt, um das UNESCO-Weltkulturerbe zu besuchen. Der Bamberger Dom ist aber nicht nur ein Kulturdenkmal, sondern bietet auch viele theologische Denkanstöße. Christiane Hawranek hat bei ihrem Rundgang einige aufgespürt.
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Seit der Einführung des achtstufigen Gymnasiums in Bayern gibt es für die angehenden Abiturienten auch sogenannte "Projektseminare". Die Themen können dabei relativ frei gewählt werden. Schülerinnen und Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Regensburg entschieden sich im vergangenen Jahr für ein P-Seminar im Fach Katholische Religionslehre und hatten die Idee, eine Hörfunk-Sendung über Resl von Konnersreuth zu produzieren, die bekanntlich selig gesprochen werden soll. Unter Mithilfe unseres Reporter Siegfried Höhne ist der folgende Beitrag entstanden.